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Freitag, 17. April 2015

where to get fat, drunk or just relax

Nachdem ich mich zuletzt mit meinen Übernachtungen beschäftigt habe, gibt es heute Tipps bezüglich Essen, Feiern und Entspannen. Soweit ich es geschafft habe, mir die Orte zu merken selbstverständlich!

Chiang Mai
  • Zoe in Yellow
    • Der perfekte Ort zum Feiern. Es ist riesig, teilweise draußen und von den Preisen erschwinglich. Umsonst natürlich, wenn man gut ist ;) Schließt allerdings zwischen 1 und 2 Uhr...
    • Perfect place for partying. It's a huge areal, partly outside and not that expensive. For free, if you're good of course ;) Unfortunately it's closing between 1am and 2am...
  • Spicy
    • ... doch dann findet man seinen Weg zu Spicy. Per TukTuk, auf dem Roller von jmd. den man nicht kennt oder wie auch immer. Spicy ist ein Club, in dem es extrem heiß ist, und in dem ungefähr jeder endet und die Erinnerungen an diese Nacht entweder am liebsten vergessen würde oder sie tatsächlich vergisst.
    • ... but then you're heading to Spicy. By TukTuk, on the scooter of someone you don't know or how ever. Spicy is a club, it's extremely hot inside and nearly everybody ends being there. It's a place where you'd love to forget everything that happened or indeed you really forget it.

Pai
  • OM Garden Café
    • Ein wunderschöner Ort für ein gemütliches Frühstück oder Mittagessen. Die Auswahl ist riesig und das Essen wirklich super lecker! Es gibt sowohl westliches als auch thailändisches Essen.
    • A beautiful place for having breakfast or lunch. There's a large selection of dishes and the food is very delicious. They have western as well as thai food.
  • Lemon Thyme Café
    • Noch ein schönes Frühstücksrestaurant. Eine unglaubliche Auswahl an Sandwiches, die sehr gut sind.
    • Another good breakfast place. Incredible selection of sandwiches, so tasty!
  • I'P Burger & Grill
    • Ich habe einen Burger an den Straßenständen und einen in diesem Restaurant versucht, das Restaurant liegt nicht nur geschmacklich, sondern auch preislich vorne. Zudem gibt es auch exotische Varianten wie Krokodil- oder Straußenfleisch. Und im Menü Pommes und einen Soft Drink.
    • I tried a burger on the street and one in this restaurant. I prefer the restaurant, not only because of the taste but also because of the prices. Furthermore, they have some exotic variations, including crocodile or ostrich. The menu also contains french fries and a soft drink.
Luang Prabang
  • L'etranger Books and Tea
    • Ein nettes Café, in dem auch Bücher verkauft werden. Es liegt ziemlich zentral und man hat einen schönen Blick auf die Straße.
    • A nice café where books are sold, too. You got a nice view to the street, it's quite centrally located.
  • Utopia
    • Der Ort, zu dem alle gehen. Man kann den Sonnenuntergang beobachten und wundervoll relaxen dort. Dafür ist es aber recht teuer.
    • This is like the place everybody goes to. You can watch sunset and relax perfectly. But it's quite expensive.
Vang Vieng
  • Sakura
    • An diesem Ort habe ich die zwei wohl wichtigsten englischen Wörter gelernt und demonstriert bekommen: shitshow und clusterfuck. Es ist unbeschreiblich, was hier vor sich geht. Von 9 bis 10 Uhr werden hier Whisky-Getränke verschenkt. Ja, richtig gehört. Verschenkt. Ich verstehe den Sinn nicht, es führt allerdings dazu, dass jeder unweigerlich betrunken wird, ohne auch nur einen Cent investieren zu müssen...
    • This is the place where I learned and noticed the almost most important english words: shitshow and clusterfuck. It's indescribable what happens there. From 9pm to 10pm they're giving away whisky-drinks for free. Yes, for free. I don't get why they're doing it, but it leads to everybody being drunk and not paying for it...
  • Kangaroo Sunset Bar
    • ... denn danach gibt es in dieser Bar für eine halbe Stunde kostenlose Getränke. Es ist unglaublich. Wobei hier die Musik wesentlich besser ist und man wundervoll tanzen kann. In beiden Bars arbeiten nur Backpacker.
    • ... because afterwards this bar is giving away free drinks for about half an hour. It's just unbelievable. Whereas the music here is way better. In both bars are backpacker working.
Siem Reap
  • Noir mart and coffee
    • Hier habe ich mich jeden Tag mit meiner geliebten Ivana getroffen. Sie hat an ihrem Blog gearbeitet, ich habe gelesen. Warum wir dort waren? Zum einen gab es eine Klimaanlage, zum anderen exzellenten Moccha-Frappee. Außerdem ist das Café ein kleiner Supermarkt, in dem man Getränke, Kekse usw. kaufen kann. (An dieser Stelle spare man sich bitte die Frage, wieso wir dick geworden sind...)
    • I met here everyday with my beloved friend Ivana. She was doing work stuff, I was reading. Why we've been there? Well, on the one side there was A/C, on the other side this excellent moccha-frappee. Furthermore, the café is a small mart where you can buy drinks, cookies etc. (Please don't ask why we got fat...)

Kampot
  • Epic Arts Café
    • Ein ganz besonderes Restaurant, da es von Gehörlosen betrieben wird. Preislich liegt es etwas über dem Durchschnitt, das macht das tolle Ambiente aber auf jeden Fall wett. Man bestellt über einen Zettel zum Ausfüllen, das Essen ist richtig gut. Im Obergeschoss werden selbst gemachte Dinge verkauft, es ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
    • A very special restaurant which is run by deaf people. The prices are a little more than the average but the amazing ambiance excuses that anyway. You order by a piece of paper, the food is very good. Upstairs they're selling self made stuff, it's at any rate worth a visit.

Es ist wirklich schwer, sich jeden Ort zu merken, an dem man war. Vor allem, wenn es nur kleine Straßenrestaurants waren. Und ich will euch ja eigentlich nur über die informieren, die mir besonders gefallen haben. Um noch etwas philosophisches zum Abschluss zu sagen: Jeder Ort ist schön, solange du mit den richtigen Menschen dort bist ;)
It's really difficult to remember every place I've been to. Especially since there are a lot of small restaurants on the streets. And in fact, I only want to inform you about places I liked. To say something philosophical at the end: every place is awesome as long as you're there with the right persons ;)

Montag, 6. April 2015

Hostels

So, heute geht es um meine Übernachtungen. Für die erste Nacht habe ich im Voraus gebucht, ansonsten immer spontan die Hostels ausgesucht. Was natürlich auch manchmal bedeutet, in der Mittagssonne mit dem Rucksack herumzuirren.

Bangkok

  • New My Guesthouse
    • Ich habe jede meiner Nächte in diesem Hostel verbracht. Es ist ziemlich nahe bei der Khan San Road, jedoch bekommt man von dem Trubel dort überhaupt nichts mit. In der Straße befinden sich viele tolle Straßenstände und Restaurants. Das Einzelzimmer mit Dusche und W-Lan für den ganzen Tag kostet 270 Baht.
    • I spent every night in Bkk in that Hostel. It's close to Khao San Road, but really silent. There are a lot of street shops and nice restaurants in the street. A single room with shower and WiFi is 270 Baht.
Chiang Mai
  • Lamchang House
    • Hier haben wir unsere Nächte in Chiang Mai verbracht. Das Hostel liegt in der Altstadt, es ist wahnsinnig ruhig, nachts aber schwer zu finden. Die Besitzer sind sehr nett. Für ein Doppelzimmer mit Ventilator haben wir 300 Baht bezahlt.
    • The hostel is located in the old city, very quiet but difficult to find at night. The owner's are very nice. We paid 300 Baht for a double room with fan.
Pai
  • Pai Park Cottage
    • Mal abgesehen davon, dass Pai ohnehin schon mein liebster Ort in Thailand ist, fand ich auch dieses Hostel super. Es ist sehr einfach, es gibt dort kein Essen. Wir haben in Holzhütten geschlafen für 150 Baht pro Nacht. Die Dusche ist außerhalb, es ist auch kein W-Lan vorhanden, aber das stört an diesem Ort auch niemanden. Man sollte nur bedenken, dass es in der Hütte in der Nacht extrem kalt ist, also besser dick anziehen.
    • I really loved Pai as well as this hostel. It's a simple place, they don't serve food there. We were sleeping in wooden tents, 150 Baht per night. The shower is in a different room, and there's no WiFi. But who cares about WiFi in a place like that? It's really cold at night, so better wear long sleeves.
Kratie
  • Riverside Hotel
    • Für 6$ bekommt man hier ein Doppelzimmer mit Ventilator. Allerdings ist das Hotel definitiv nicht das Schönste und auch nicht das Sauberste. Ich für meinen Teil störe mich jetzt nicht allzu sehr an kleinen Insekten, damit muss man in Asien ja mehr oder weniger klarkommen. Teilweise war kein Strom vorhanden und der Ventilator hat ungefähr gar nichts gegen die Hitze gebracht. Ich würde allerdings für das nächste mal ein anderes Hotel auswählen.
    • You can get a double room with fan for 6$. The hostel is neither the most beautiful nor the cleanest one I've been to. I don't really care about small insects, that's something one should get used to in Asia. Sometimes the electricity was gone. Next time I'd choose a different place.
Siem Reap
  • Tropical Breeze Guest House
    • Hier habe ich das erste Mal in einem Schlafsaal geschlafen, den ich für 6$ die Nacht doch etwas teuer fand. Zumal es keine Möglichkeit gab, die Sachen weg zu sperren. An sich ist das Hostel sehr schön, liegt zentral und ist sauber.
    • I was sleeping in a dorm room which was quite expensive (6$ per night) and there was no possibility to protect your belongings. But the hostel was really nice, had a good location and was clean.
Kampot
  • Sela Vibol Guesthouse
    • Excellente Lage, die Besitzer sehr nett, alles sauber, großes Zimmer (6$ die Nacht mit Ventilator). 
    • Perfect locations, the owners are very nice, clean and huge rooms (6$ per night with fan)
Koh Ta Kiev
  • The Last Point
    • Definitiv in allen Punkten mein Lieblingshostel. Für 5$ kann man im Schlafsaal schlafen, der im Freien liegt und den Blick aufs Meer miteinschließt. Auf dieser Seite der Insel ist der Sonnenaufgang, so wird man jeden Tag von der Sonne geweckt. Das Essen ist allerdings ziemlich teuer, man hat aber keine Wahl, irgendwo anders etwas essbares zu finden. Außer man begibt sich auf eine 30-minütige Reise durch den Dschungel. Der Besitzer ist nett, als ich da war, hat eine Gruppe Engländer dort gearbeitet. Jeder unterhält sich mit jedem, das Ambiente ist einfach super.
    • This hostel is definitely my favorite. You can get a bed in the dorm (5$), which is outside and contains a view to the sea. Sunset is on that part of the island, so sun wakes you up every morning. The food is expensive, but there's no other possibility to get something to eat. Except you like to do a 30-minutes-journey through the jungle. The owner's pretty nice, a group of British people were volunteering there. 
Kota Kinabalu
  • Cititel Express
    • Die erste Nacht in KK habe ich dort verbracht. Das Zimmer war ziemlich klein, ich konnte mich gerade einmal umdrehen. Dafür war alles sauber und es war der luxuriöseste Ort, an dem ich in Asien war.
    • I spent the first night in KK there. The room was pretty small but clean and the most luxurious place I've been to in Asia
  • J Residence
    • Ein wundervoller Ort mitten in den Bergen. Riesiges Zimmer, schön gemachtes Bad und alles sehr sauber. Aber aufgrund der Lage ist es dort auch ziemlich kalt.
    • A wonderful place located in the mountains. Huge room, nice bathroom and very clean. But it gets really cold at night.

Samstag, 21. März 2015

Koh Ta Kiev / eine Liebeserklärung an das Meer

Am Dienstag bin ich mit dem Boot nach Koh Ta Kiev aufgebrochen, einer kleinen Insel nahe Sihanoukville. 3 Tage ohne WLAN, 3 Tage Strand und Sonne. Die Anreise erfolgt per Boot, allerdings musste ich 30 Minuten durch den Dschungel laufen, um mein Hostel zu erreichen. Die Insel ist das reinste Paradies! Aber lassen wir die Bilder sprechen, anschließend folgt noch meine Liebe zum Meer.
On Tuesday I started my way to KTK by boat. The island is pretty small and close to Sihanoukville. 3 days without Wi-Fi, 3 days beach and sun. After I arrived, I had to walk through a jungle for 30 minutes to come to my hostel. This island is like paradise!












Oh Meer, deine Weite, deine Unendlichkeit hat mich in ihren Bann gezogen. Deine Schönheit verzaubert mein Herz. Ginge man zu weit, es Liebe auf den ersten Blick zu nennen? 
Ich habe dein Salz geschmeckt, deine Wärme gefühlt, dein Rauschen gehört, deinen Duft gerochen und dich angesehen. Ich habe mein Herz an dich verloren!
Du erzählst mir deine Geschichten; wie schön es ist, morgens von der Sonne in den schönsten Farben wachgeküsst zu werden. Abends verlässt sie sich, um sich in den Schein des Mondes tauchen zu lassen. 
Wer könnte in Worten beschreiben, was ich für dich empfinde? Du hast mich heute Liebe gelehrt, doch bald wirst du mich den Abschied lehren. Wie sollte mein Herz es ertragen, auch nur einen Tag ohne dich zu sein? Du bist das, das in meinem Leben bisher gefehlt hat. 
Deine Schönheit beflügelt mich, ich möchte den Rest meines Lebens an deiner Seite verbringen.
Oh Meer, der Abschied ist so grausam. Es ist, als würde man Seelenverwandte gewaltvoll trennen. Mein Herz vermisst dich; es ruft nach dir. Jede Nacht kann ich sein Klagen hören.
Aber ich werde wiederkommen. Versprochen! 

Oh sea, your size, your infinity has me in its spell. Your beauty enchants my heart. Like going too far to call it love at first sight? 
I have tasted your salt, felt your warmth,  listened to your sound, smelt your scent and looked at you. I have lost my heart to you!
You tell me your stories; how nice it is to be kissed awake in the morning from the sun in beautiful colors. In the evening it relies to make immerse yourself in the light of the moon. 
Who could describe in words what I feel for you? You have taught me love, but soon you'll teach me to leave. How should my heart bear to be even one day without you? You are the one that has been missing in my life so far. 
Your beauty inspires me, I want to spend the rest of my life by your side.
Oh sea, parting is so cruel. It is as if you disconnect soulmates violently. My heart misses you; it calls for you. Every night I can hear his complaints.
But I'll come back. I promise! 

Dienstag, 17. März 2015

Kampot

Die letzten Tage habe ich in Kampot verbracht, allerdings kann ich nicht sagen, dass ich allzu viel von der Stadt gesehen hätte. Sie ist klein, schön und ruhig, also genau das, was man nach einer Großstadt wie Phnom Penh braucht. 
Der eigentliche Grund für meinen Aufenthalt dort (ich wäre am liebsten direkt weiter zu meiner Trauminsel) war, dass ich in Siem Reap einen netten französischen Tätowierer kennengelernt habe, der sich bereitwillig meinen Ideen annehmen wollte. Leider wurde gegen Ende die Zeit knapp, daher konnte ich nicht alles verwirklichen.
The last few days I spent in Kampot, but I didn't see so much of that city. It's small, nice and quiet, which is exactly what you need after a big city like Phnom Penh.
The main reason for my stay there (I would've preferred to continue directly to Ko Ta Kiev) was, that I met a French tattoo artist in Siem Reap. We decided to do some tattoos, but in the end there was not enough time for all of my plans.






Wir waren natürlich nicht nur damit beschäftigt, meinen Körper zu quälen, sondern haben dann doch auch mal etwas unternommen. Beispielsweise Pizza backen mit weiteren französischen Freunden in deren Haus. Oder diverse Cafés ausprobieren.
Ich hab mir noch eine Pediküre gegönnt, meine Füße sehen mittlerweile zum Fürchten aus...
Of course we were not only busy torturing my body. We also cooked some pizza with his friends or tried various cafes.








Freitag, 13. März 2015

Killing Fields


Wenn man sich in Phnom Penh befindet gibt es genau eine Sache, die man unbedingt anschauen muss: die Killing Fields.
Zugegeben, bevor ich hier herkam, hatte ich absolut keine Ahnung über die kambodschanische Geschichte. Ist man dann tatsächlich dort, erfährt man recht schnell von der dunklen Vergangenheit dieses Landes, die in der Tat nicht einmal lange zurück liegt, nämlich gerade mal 40 Jahre. Für den geschichtlichen Hintergrund verweise ich wieder auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel. 
Ein paar Eckdaten gibt es trotzdem:
Im Jahre 1975 kamen die Roten Khmer (khmer rouge), eine Guerillabewegung an die Macht. Ihr Ziel war es, Kambodscha in einen reinen Agrar-Staat zu verwandeln. Deshalb wurden überwiegend intellektuelle Menschen verfolgt, bspw. Lehrer, Menschen mit Brille usw. Insgesamt fielen ca. 2 Millionen Menschen den Roten Khmer zum Opfer. Religion wurde verboten, Bücher wurden verbrannt und die Menschen gezwungen, in der Landwirtschaft zu arbeiten (unter horrenden Umständen). Unbegreiflich hingegen ist, dass die Roten Khmer Mitglied der Nato waren, alles wurde sehr gut verschleiert. Es gab viele Hinrichtungen, die in den heute als "killing fields" bekannten Gebieten verübt wurden. Choeung Ek in der Nähe von Phnom Penh gilt als am bekanntesten.
Wir sind mit dem TukTuk für 5$ pro Person hingefahren, der Eintritt kostet mit Audio-Guide 6$. Wenn man das Gelände betritt, fällt es schwer, sich das Grauen, das sich hier abgespielt hat, vorzustellen. Alles sieht so friedvoll und schön gemacht aus.
When you're in Phnom Penh, there's exactly one place you have to visit: the killing fields.
I have to admit, that I had absolutely no idea about the Cambodian history before I came here. But when you're actually there, you can learn quite quickly about the dark past of this country. It's only 40 years ago. For historical background refer to the corresponding Wikipedia article again.
A few key data is there anyway:
In 1975, the Khmer Rouge (Khmer Rouge), a guerrilla movement came to power. Their goal was to transform Cambodia into a purely agricultural country. Therefore, predominantly intellectual people were persecuted, eg. teachers, people with glasses, etc. In total, approximately 2 million people fell victim to the Khmer Rouge. Religion was banned, books were burned and people forced to work in agriculture (under horrendous circumstances). Incomprehensible, however, is that the Khmer Rouge were a member of NATO, everything was very well disguised. There were many executions that took place in the territories now known as "killing fields". Choeung Ek near Phnom Penh is regarded as the best known.
We went there with the TukTuk (5$ p.p.), admission costs with audio-guide 6$.
It's hard to imagine the horror that happened here, because everything looks peaceful.


Der Audio-Guide ist eine sehr nützliche Begleitung, wobei einem manchmal der Mund offen steht, weil man nicht begreifen kann, was man gerade hört. Einige der Hütten auf dem Feld wurden abgerissen, dort befinden sich jetzt Schilder, die erklären, was an diesem Ort vorgefallen ist.
The audio-guide is really useful, but sometimes you're just speechless, because you can't grasp what you just heard. 




Das größte Massengrab mit 450 Opfern. Es sieht einfach nur beängstigend aus. 
The largest grave containing 450 victims. 




Alle paar Monate wird das Gebiet nach Kleidung und Knochen abgesucht, die durch die Witterung nach und nach ans Tageslicht kommen.
Every few months the area is searched for clothes and bones that come to light by the weather gradually.



Als ich den Text zu diesem Baum gehört habe, hätte ich - verzeiht mir den Ausdruck - am liebsten losgekotzt. Hier wurden Kinderköpfe gegen den Baum geschlagen, man fand ihn mit Knochen- und Blutspuren vor. Direkt daneben befindet sich ein Grab mit Kinder- und Frauenleichen.
When I read the text concerning this tree, I just wanted to puke. Children's heads were struck against the tree, it was found with blood and bones on it. Beside it there's a grave with the bodies of children and women.


Überall findet man noch Kleidungsstücke und Knochen, es ist ein komisches Gefühl, hier zu laufen.
You can find pieces of clothes and bones all over the area.


Die Gedenkstupa beinhaltet so ziemlich alle Schädel und Knochen, die gefunden wurden.


Es ist ein sehr bizarrer Anblick, die vielen Schädel mit Löchern und Rissen zu sehen. Die Menschen hier wurden nämlich überwiegend erschlagen mit diversen Werkzeugen.
It's bizarr to see all those sculls with wholes in them. People were stroke dead by various tools.



Ich muss sagen, ich war etwas gelähmt vom gesamten Anblick. Es ist unvorstellbar, was sich hier ereignet hat. Gerade wenn man aus Deutschland kommt und schon mal ein KZ besucht hat, kann man sich das alles nur sehr schwer vorstellen. Der eine Teil eines Volkes löscht den anderen Teil des Volkes aus. Es lässt sich schwer in Worte fassen, deshalb möchte ich wie folgt abschließen:

“Ob der Frieden erst nach unvorstellbaren Schrecken erreichbar ist, heraufbeschworen durch stures Beharren der Menschheit auf veralteten Verhaltensmustern, oder ob er heute durch einen konsultativen Willensakt herbeigeführt wird, das ist die Wahl, vor die alle Erdenbewohner gestellt sind.”


It really was horrible to see und unbelievable what happened there. Especially when you're from Germany and visited a concentration camp before. One part of the nation kills the other...




Donnerstag, 12. März 2015

Phnom Penh

Phnom Penh ist die Hauptstadt Kambodschas. Kurz gesagt, es ist eine große Stadt und die sind bekanntlich sehr oft sehr hässlich. Leider trifft das auch hier zu, man könnte allerdings noch laut, staubig, stinkend und anstrengend hinzufügen. Bereits nach dem ersten Tag wollten wir direkt wieder abreisen, mussten aber doch einige Tage hier verbringen, da Ivana auf ihr Visum für Vietnam warten musste. Dieses bekommt man hier übrigens direkt nach einem Tag bei der vietnamesischen Botschaft.
Nachdem wir bei der Botschaft waren, haben wir einen Abstecher zum sogenannten Russian Market gemacht, der uns aber schwer enttäuscht hat. Ich hatte mich sehr auf russisches Essen gefreut, davon war aber genauso wenig zu sehen wie von russischen Menschen im Allgemeinen. Im Grunde ist es ein grosser Markt, auf dem man so gut wie alles kaufen kann. Ist den Besuch aber nicht unbedingt wert, zumal der Markt ca. 6km von unserem Hostel entfernt ist und wir in der prallen Mittagssonne dorthin gelaufen sind.
Außerdem habe ich mich mal wieder ins Nachtleben begeben (ja, man vermisst es nach 2 Wochen doch ziemlich...). War eine sehr interessante Erfahrung, wir waren in einem Club, voll von Prostituierten und älteren westlichen Männern. Tatsächlich war es zum einen sehr interessant anzusehen, zum anderen aber dann doch etwas ekelhaft.

Phnom Penh is the capital of Cambodia. It is exactly like almost every big city: noisy, dirty and ugly. Just as we arrived we were to leave the city immediately. But we had to wait for Ivana's visa for Vietnam, so we were forced to stay a few days here. 
Once we were at the embassy, ​​we made a detour to the so-called Russian Market, but we were very disappointed. I was very delighted to Russian food, but there was none, not even Russian people in general. Basically, it's a big market where you can buy just about anything. It's not worth the visit, especially since the market is about 6km away from our hostel and we walked in the blazing midday sun there.
One night I've been out partying in a club which was crowded by prostitutes as well as old western guys. It was funny to watch but also pretty weird and disgusting.




Tagsdarauf war mal ein wenig Shoppen an der Reihe, nachdem ich gehört habe, dass man hier sehr gut seinen Rucksack bis zum Platzen der Nähte füllen kann. Vom Markt war ich dann doch etwas enttäuscht, waren eher europäische Preise und so gut wie kein Verhandlungsspielraum. Da sind wir dann doch lieber in die Shopping Mall mit Aircondition (ja, das liebe ich!) und haben dort einen Frozen Yoghurt genossen. Obwohl wir uns beide darauf geeinigt haben, dass wir hier nur ungesunde Sachen essen und uns eine Diät bei weitem nicht schaden würde. Den obenabgebildeten Käse habe ich übrigens im Versuch einer Diät erstanden, für - Luft anhalten - 3,50$. Das war der billigste Käse! Wie kann ein Land nur ohne Käse leben?!
Das Problem beim Essen ist hier dummerweise aber, dass du nie weißt, was drin ist. Wir haben schon einen (vermutlich, aber ziemlich sicher) aufgespießten Hund über einem Grill gesehen, seitdem esse ich auf der Strasse absolut kein Fleisch mehr. In den kleinen Restaurants ist es aber das gleiche, niemand kann einem erklären, was man denn nun tatsächlich isst. Daraufhin greifen wir auf Bananen und Kekse zurück. Oder ungetoasteten Toast mit Marmelade, die wohl nur aus Zucker zu bestehen scheint.
Glücklicherweise habe ich gestern Abend in unserem Schlafsaal zwei Deutsche kennengelernt, mit denen ich den Abend verbracht habe. Es ist zwar einerseits ungewohnt, hier Deutsch zu reden (mir fallen mehr englische Woerter ein als deutsche...), aber andererseits war ich froh, dass wir den gleichen Musik-, Film- und Serien-Geschmack teilen, so war jede Menge Gespraechsstoff vorhanden. Wobei wir heute Nachmittag die armen Besitzer unseres Hostels mit Linkin Park, System of a Down, etc. bombardiert haben; schwer zu sagen, ob die das auch so lustig fanden.
Achja, ich wollte ja noch über die Straßenverhältnisse meckern. Nicht, dass die Straßen an sich schlimm wären, es ist eher diese Todesangst, die einen beim überqueren der Straße ergreift, weil einfach keiner anhält. Außerdem wimmelt es hier von mehr als nervigen TukTuk-Fahrern. Ich hasse Städte. Wirklich.

Morgen fahre ich weiter nach Kampot, danach geht es auf eine paradiesische Insel!

On the next day we went to another market to do a little shopping. I was really disappointed, not that many nice things, prices like in Europe. So we went into a huge airconditioned shopping mall and spent the day in there. We tried to do some diet, but then I saw frozen yoghurt and I really had to eat it!
We don't like the cambodian food at all, you often don"t know which kind of meet you are eating right now. So we avoid to eat meat, but everything else is kind of weird, too. The most time we are eating bananas, oreos or toast with jam. Sounds pretty healthy, doens't it?
For luck I met two Germans yesterday at our dorm and spent the evening with them. 
The last thing I want to complain about are the people on the streets. Everytime when we try to cross a street, we're frightened as hell that some car or scooter will hit us.

Tomorrow I'm going to Kampot, afterwards to a small island.






Siem Reap

Nachdem ich ja bereits über den Besuch von Angkor Wat und meinem Kochkurs erzaehlt habe, hier noch einige Details zum restlichen Aufenthalt in Siem Reap.
Ich muss gestehen, die Stadt ist eine der schönsten, die ich bisher besucht habe! Es gibt einen Oldmarket, dahinter unzählige kleine Straßen mit Restaurants. Außerdem gibt es eine Pubstreet. Die meiste Zeit habe ich allerdings mit Ivana in einem kleinen Cafe (mit Aircondition und einem wundervollen Moccha Frapee) verbracht. Während sie ihren Blog mit Inhalt gefüllt hat, habe ich mich meiner Leidenschaft ergeben: Lesen. Sollte ich ein schlechtes Gewissen haben, weil ich hier ein Buch nach dem anderen verschlinge? Nein, es macht mich happy, also ist es ok ;) Ich war sehr stolz, alle drei Buchlaeden, nach denen ich gesucht habe, gefunden zu haben. 

Zwei Dinge fand ich allerdings nicht so optimal: zum einen der Schnarcher in meinem Schlafsaal und zum anderen, dass mir jemand in ebendiesem 100 Euro gestohlen hat. Mittlerweile habe ich aber die Einstellung, dass es nur auf das Karma des Diebes geht, von daher aergere ich mich nicht wirklich darueber.

Eines Abends war für ca. 3 Stunden der Strom weg, das hat uns aber glücklicherweise nicht von einem Dinner in einem nennen wir es "gehobeneren" Restaurant abgehalten. Gehoben heißt in dem Bezug übrigens, dass die Gerichte 8 Euro aufwärts kosten anstatt ca. 3 Euro.

Siem Reap is indeed one of the nicest cities I've been to so far. There is a nice old market as well as many small streets with restaurants. I spent the most of the time with Ivana in an airconditioned cafe. While she was working on her blog I just followed one of my biggest passions: reading. Should I feel bad because I read so many books here? Honestly, I don't. It makes me happy, so it's ok.

I just didn't like two things: people snoring in my dorm and that one person stole 100 Euro out of my wallet. But I'm glad to say, that it's the thief's karma so I'm not angry about it.

One evening, the whole electricity was gone for about 3 hours. But although we had a nice dinner in a finer restaurant.






Sonntag, 8. März 2015

Cooking Class

Um nicht den ganzen Tag tatenlos rumzusitzen und meiner Passion des Kochens folgend habe ich mich heute für einen Kochkurs eingetragen. Drei Khmer Gerichte, ich die einzige Schülerin.
Nach ca. 3 Stunden Schlaf (keine Ahnung, wieso immer schnarchende Menschen in meinen Zimmern sind...) ging es um 9 Uhr morgens los. Ich habe mich für den Kurs im Temple Club entschieden, weil ich dort am Tag zuvor gefrühstückt habe und das Schild gesehen habe. Für 15$ bekommt man ein T-Shirt, einen Softdrink, eine Tour durch den local market und lernt drei Gerichte. Ich habe mich für fried springrolls, khmer curry und ein banana dessert entschieden.
Tired of just sitting around and doing nothing, I decided to do a cooking class. I'm a passionate cook! So I learnt three khmer dishes and was the only pupil.
I only had 3 hours of sleeping (don't know why there are always snoring people in my dorms...), but started at 9am. For 15$ you get a T-Shirt, a soft drink, a tour through the local market and you learn three dishes. I decided to do fried spring rolls, khmer curry as well as banana dessert.





Angefangen haben wir mit der Soße fuer die Frühlingsrollen, anschliessend mit der Füllung weitergemacht. 
Man braucht:
  • eine Karotte
  • etwas Kohl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100g Hühnerhackfleisch (selbstgehackt selbstverständlich)
Das alles schneidet und hackt man in kleine Stuecke, die in viel Oel angebraten werden. Außerdem fügt man Pfeffer, Hühnersalz, Suppenpulver, 1 TL Zucker, zwei Spritzer Fischsoße sowie 1TL Oystersauce hinzu. Ich frag mich jetzt schon, wo ich die außergewöhnlichen Sachen in Deutschland kaufen soll, ohne dass ich für den Rest des Jahres hungern muss... Wenn alles gut angebraten ist, stellt man es zur Seite und lässt es abkühlen.
Zum Schluss rollt man die Frühlingsrollen und frittiert sie in Öl. Selbstverständlich habe ich ein Video vom Rollen gemacht, das ihr entweder auf Instagram (@caeryyy) oder auf Facebook ansehen könnt.

Die Soße ist tatsächlich noch einfacher: man vermischt
  • 3 Schöpfer Wasser (ich liebe solche Mengenangaben)
  • 2 EL Fischsosse
  • 3 TL Palmsugar (keine Ahnung wie man das übersetzen soll...)
  • 1 TL weißer Zucker
  • etwas Salz
  • etwas Hühnersalz
Das wird für ein paar Minuten geköchelt, anschließend fügt man eine kleingehackte Mischung aus Knoblauch, Chili und Schalotten hinzu, sowie dem Saft von 2 Limetten.



Zuerst braucht man die spice paste
  • 2 Chilis
  • 2 Stücke Lemongrass
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Kaffir lime leaf
  • 1 Finger Safran
  • 1 Stück Galingale (wohl sowas ähnliches wie Inger nur nicht so intensiv)
  • 1 EL Erdnüsse
  • 4 EL Chiliöl
  • 1 EL Öl
  • etwas Shrimppaste
  • etwas Salz
  • eine Mischung aus Bockshornklee, Koriander Samen, 2 Sternanisse und ein Stueck Zimt
Das vermischt man alles zu einem Brei. Bin ich froh um meinen Thermomix zuhause, das ist eine anstrengende Arbeit sag ich euch!

Danach schneidet man das Gemüse für das Curry (Aubergine, Süßkartoffel, Karotte, Zwiebel und Bohnen: alles in großen Stücken). Das kocht man für ca. 5 Minuten in Wasser, gibt dann 2 EL Öl und die obengenannte Paste hinzu. Abgelöscht wird alles mit jeder Menge Kokosmilch, Hühnersalz, Zucker, Palmzucker, 3 großen Spritzern Fischsoße. Zum Schluss gibt man 100g Hühnerfleisch hinzu. Nach Belieben kann man jetzt noch Wasser hinzufuegen, bis alles gar gekocht ist. Abgerundet wird es mit einem Spritzer normaler Milch.


Das einfachste zum Schluss: das Dessert!
Ich bin ja übrigens ein wahnsinniger Verfechter von Desserts, es gibt nichts Besseres. Egal wie viel man gegessen hat, Nachspeise passt immer noch rein ;)
Man schneide eine Banane in Stuecke, gebe sie in einen Topf mit 3 Schöpfern Wasser, füge Zucker, vorgekochtes Sago (finde leider keine Übersetzung, sind so kleine Kugeln) eine Prise Salz und Kokosmilch hinzu. Das ganze wird ca. 10 Minuten gekocht, bis alles weich ist.


Ich muss sagen, der Kurs war durchaus sehr interessant! Es macht auf jeden Fall Lust auf mehr Kochkurse zuhause. Wie man allerdings sieht, wird in der asiatischen Küche sehr viel Zucker und sehr viel Öl verwendet. Jeder hat mir zuhause gesagt, dass man in Asien wahnsinnig abnimmt. Das kann ich allerdings nicht bestätigen, ich kann meinem Gesicht beim Dickwerden zusehen :( gut, vielleicht sollte ich das Dessert auch einfach mal weglassen, wer weiß ;)
Morgen geht es mit dem Bus nach Phnom Penh!
I have to admit, the class was quite interesting. I really want to do some more cooking classes back home. But like you can see, asian cuisine contains a lot of sugar and a lot of oil. Everybody told me, that I'll loose a lot of weight in Asia, but that's indeed not true, as I can see my face getting fat. Maybe I should skip dessert sometimes ;)
Tomorrow we're going to Phnom Penh!





Freitag, 6. März 2015

Angkor Wat

Heute habe ich mich mit zwei weiteren Blogerinnen zur wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit in Kambodscha aufgemacht: Angkor Wat! 
Da ich ungern mit geschichtlichen Deitails langweilen möchte, verweise ich bei Interesse auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel ;)
Um 8 Uhr morgens ging es mit dem TukTuk los, für das wir für den ganzen Tag 5$ pro Person bezahlt haben. Angekommen mussten wir nochmal 20$ in die Eintrittskarte für einen Tag sowie für einen Besucherausweis mit Bild investieren. 
Wie erwartet waren auch schon jede Menge andere Touristen anwesend. Es ist nahezu unmöglich, Bilder ohne Menschen darin zu machen. 
Als wir gegen Nachmittag die kleine Tour beendet hatten stimmten wir alle überein, dass ein Tag Besichtigung durchaus ausreichend ist. Tempel werden trotz ihrer Schönheit doch irgendwann langweilig. Ich war dennoch sehr begeistert von der Baukunst! 
Today I visited with two other blogging girls the best known sight in Cambodia: Angkor Wat!
I don't want to bore you guys with historical details, so if you're interested in that, check out Wikipedia ;)
Our tour started at 8pm with a TukTuk (5$ per person for the whole day). We had to pay 20$ for the ticket, which lasts one day. Furthermore we got a visitor's ID with photo.
Like I expected it, there were already a lot of tourists. A lot of people come there for sunrise. It's nearly impossible to take photos without people on them.
When we finished the tour in the afternoon, we decided that a one-day-ticket is more than enough. The temples are beautiful, but if you see so many it's getting boring.















http://carryaroundtheworld.jimdo.com

http://storiesbehindtravels.com