Sonntag, 8. März 2015

Cooking Class

Um nicht den ganzen Tag tatenlos rumzusitzen und meiner Passion des Kochens folgend habe ich mich heute für einen Kochkurs eingetragen. Drei Khmer Gerichte, ich die einzige Schülerin.
Nach ca. 3 Stunden Schlaf (keine Ahnung, wieso immer schnarchende Menschen in meinen Zimmern sind...) ging es um 9 Uhr morgens los. Ich habe mich für den Kurs im Temple Club entschieden, weil ich dort am Tag zuvor gefrühstückt habe und das Schild gesehen habe. Für 15$ bekommt man ein T-Shirt, einen Softdrink, eine Tour durch den local market und lernt drei Gerichte. Ich habe mich für fried springrolls, khmer curry und ein banana dessert entschieden.
Tired of just sitting around and doing nothing, I decided to do a cooking class. I'm a passionate cook! So I learnt three khmer dishes and was the only pupil.
I only had 3 hours of sleeping (don't know why there are always snoring people in my dorms...), but started at 9am. For 15$ you get a T-Shirt, a soft drink, a tour through the local market and you learn three dishes. I decided to do fried spring rolls, khmer curry as well as banana dessert.





Angefangen haben wir mit der Soße fuer die Frühlingsrollen, anschliessend mit der Füllung weitergemacht. 
Man braucht:
  • eine Karotte
  • etwas Kohl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100g Hühnerhackfleisch (selbstgehackt selbstverständlich)
Das alles schneidet und hackt man in kleine Stuecke, die in viel Oel angebraten werden. Außerdem fügt man Pfeffer, Hühnersalz, Suppenpulver, 1 TL Zucker, zwei Spritzer Fischsoße sowie 1TL Oystersauce hinzu. Ich frag mich jetzt schon, wo ich die außergewöhnlichen Sachen in Deutschland kaufen soll, ohne dass ich für den Rest des Jahres hungern muss... Wenn alles gut angebraten ist, stellt man es zur Seite und lässt es abkühlen.
Zum Schluss rollt man die Frühlingsrollen und frittiert sie in Öl. Selbstverständlich habe ich ein Video vom Rollen gemacht, das ihr entweder auf Instagram (@caeryyy) oder auf Facebook ansehen könnt.

Die Soße ist tatsächlich noch einfacher: man vermischt
  • 3 Schöpfer Wasser (ich liebe solche Mengenangaben)
  • 2 EL Fischsosse
  • 3 TL Palmsugar (keine Ahnung wie man das übersetzen soll...)
  • 1 TL weißer Zucker
  • etwas Salz
  • etwas Hühnersalz
Das wird für ein paar Minuten geköchelt, anschließend fügt man eine kleingehackte Mischung aus Knoblauch, Chili und Schalotten hinzu, sowie dem Saft von 2 Limetten.



Zuerst braucht man die spice paste
  • 2 Chilis
  • 2 Stücke Lemongrass
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Kaffir lime leaf
  • 1 Finger Safran
  • 1 Stück Galingale (wohl sowas ähnliches wie Inger nur nicht so intensiv)
  • 1 EL Erdnüsse
  • 4 EL Chiliöl
  • 1 EL Öl
  • etwas Shrimppaste
  • etwas Salz
  • eine Mischung aus Bockshornklee, Koriander Samen, 2 Sternanisse und ein Stueck Zimt
Das vermischt man alles zu einem Brei. Bin ich froh um meinen Thermomix zuhause, das ist eine anstrengende Arbeit sag ich euch!

Danach schneidet man das Gemüse für das Curry (Aubergine, Süßkartoffel, Karotte, Zwiebel und Bohnen: alles in großen Stücken). Das kocht man für ca. 5 Minuten in Wasser, gibt dann 2 EL Öl und die obengenannte Paste hinzu. Abgelöscht wird alles mit jeder Menge Kokosmilch, Hühnersalz, Zucker, Palmzucker, 3 großen Spritzern Fischsoße. Zum Schluss gibt man 100g Hühnerfleisch hinzu. Nach Belieben kann man jetzt noch Wasser hinzufuegen, bis alles gar gekocht ist. Abgerundet wird es mit einem Spritzer normaler Milch.


Das einfachste zum Schluss: das Dessert!
Ich bin ja übrigens ein wahnsinniger Verfechter von Desserts, es gibt nichts Besseres. Egal wie viel man gegessen hat, Nachspeise passt immer noch rein ;)
Man schneide eine Banane in Stuecke, gebe sie in einen Topf mit 3 Schöpfern Wasser, füge Zucker, vorgekochtes Sago (finde leider keine Übersetzung, sind so kleine Kugeln) eine Prise Salz und Kokosmilch hinzu. Das ganze wird ca. 10 Minuten gekocht, bis alles weich ist.


Ich muss sagen, der Kurs war durchaus sehr interessant! Es macht auf jeden Fall Lust auf mehr Kochkurse zuhause. Wie man allerdings sieht, wird in der asiatischen Küche sehr viel Zucker und sehr viel Öl verwendet. Jeder hat mir zuhause gesagt, dass man in Asien wahnsinnig abnimmt. Das kann ich allerdings nicht bestätigen, ich kann meinem Gesicht beim Dickwerden zusehen :( gut, vielleicht sollte ich das Dessert auch einfach mal weglassen, wer weiß ;)
Morgen geht es mit dem Bus nach Phnom Penh!
I have to admit, the class was quite interesting. I really want to do some more cooking classes back home. But like you can see, asian cuisine contains a lot of sugar and a lot of oil. Everybody told me, that I'll loose a lot of weight in Asia, but that's indeed not true, as I can see my face getting fat. Maybe I should skip dessert sometimes ;)
Tomorrow we're going to Phnom Penh!





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