Freitag, 22. Januar 2016

about friendship

Ich hatte nie viele Freunde, schon gar keine langen, konstanten Freundschaften. Und die zwei Menschen, die den längsten Platz in meinem Leben haben, sehe ich kaum. Die Freundin aus Kindergarten-Tagen und der einzige Mensch, der wirklich jedes schmutzige Geheimnis meinerseits kennt. Früher habe ich mir immer eine große Gruppe an Freunden gewünscht, in der jeder mit jedem befreundet ist und sich alle lieb haben. 

Doch seit ich denken kann, ist mein Leben gespickt von einzelnen Freundschaften, die aber kaum miteinander harmonieren. Oder sich so schnell wieder auflösen, wie sie begonnen haben. Mein Freundeskreis wechselt nach besten Freundinnen und Beziehungen, doch nichts geht so tief, dass es überdauern würde. Von den Freundschaften, die durch Vertrauensbrüche zerstört wurden, fange ich besser erst gar nicht an.. 

Wenn man ein breit gefächertes Spektrum an "Einzelfreunden" hat, ist es natürlich richtig schwer, jedem gerecht zu werden und jedem die ihm gebührende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. So sehr mich das gestört hat, so glücklich war ich doch, als mir folgendes aufgefallen ist:

Jeder meiner einzelnen, wundervollen Freunde, spiegelt einen Teil meiner Persönlichkeit wider.

Mit den meisten teile ich die abgöttische Liebe zu bestimmten Dingen (Linkin Park, Hip-Hop, Superhelden, Star Wars, Paulo Coelho, Harry Potter, ...). Und genau diese die Freundschaft konstituierenden Dinge machen ebendiese so besonders. 

Wozu eine riesen Gruppe an Freunden, wenn ich für alles, das ich liebe, genau die richtigen Freunde habe? 

Mittlerweile bin ich bei Freunden auch ziemlich wählerisch geworden, daher hat sich jeder, der momentan Teil meines wundervollen Lebens ist, seinen Platz redlich verdient <3 

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