Mittwoch, 19. August 2015

summermemories

Wir laufen durch die Straßen unserer Stadt, ohne ein konkretes Ziel. Es ist Mitten in der Nacht, durch den Regen der vergangenen Tage ist es ziemlich kühl. Wir genießen die Häuser, die Bäume, die frische Luft. Wir laufen und reden und lachen. Wir klettern in eine Baugrube und auf einen Rohbau. Wir sitzen auf einem Balkon im 4. Stock und sehen über die Stadt. Ich habe Höhenangst und ein mulmiges Gefühl im Bauch, doch das Adrenalin überwiegt.

Wir sitzen bis spätnachts in Cafés, wir trinken Kaffee, wir reden über Gott und die Welt. Ein harmloser Flirt. Wir sitzen auf einer Brücke, rauchen, hören Rammstein. Wir genießen den Moment.

Wir liegen im Bett, bei offenem Fenster. Mit Räucherstäbchen. Hören Musik, trinken Tee. Keiner spricht, aber das muss auch keiner. Wir genießen die Gesellschaft.


Es braucht nicht viele Worte, um das zu erleben. Aber unendlich viele, um es zu beschreiben.




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We're walking through the streets, no plan where to go. It's a few hours after midnight, a little chilly because of the rain. We enjoy the houses, the trees, the fresh air. We're walking and talking and laughing. We climb into an excavation and on a framing. We're sitting on a balcony on the 4th floor and looking over the city. My fear of heights is present and I feel a little uncomfortable, but adrenalin is stronger.

We're sitting in cafés until the end of the night, drinking coffee, talking about everything. Innocent flirting. We're sitting on a bridge, listening to Rammstein. We simply enjoy the moment.

We're lying in the bed, the window's open. With incense sticks. Listening to music, drinking tea. Nobody's talking, but we don't need to. We simply enjoy the company.

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