Montag, 25. Mai 2015

memories to kk

Seit ich wieder in Bangkok angekommen war, stieg die Aufregung minütlich. Nicht einmal meine neue russische Freundin konnte mich auf andere Gedanken bringen. Ich habe ihr erzählt, wie ich ihn vor fast zwei Monaten hier kennengelernt habe, wie wir uns seitdem täglich geschrieben haben und die Sehnsucht einfach unerträglich war. In zwei Tagen würde mein Flieger gehen, ich konnte es fast nicht glauben! Nach zwei Monaten Warten, unzähligem Hin und Her, ob ich wirklich fliegen soll, wäre ich nun in 48 Stunden endlich bei dir.

"Gestern bin ich in der Stadt angekommen, in der ich ihn kennengelernt habe. Alles erinnert mich an ihn. Ich war an dem Ort, an dem wir uns das erste Mal geküsst haben, nachdem er mir die Rose in das Tattoo-Studio gebracht hatte. Ich bin im gleichen Hostel wie damals und es erinnert mich an den Abschied, der so schmerzhaft war, obwohl wir uns nur 6 Stunden kannten. (...) Ich habe Angst, mich in ihn zu verlieben. Es ist verrückt. Die ganze Sache ist so wahnsinnig verrückt."

Am Tag drauf konnte ich keinen klaren Gedanken mehr fassen, war die ganze Zeit zittrig und konnte es kaum erwarten. Ständig malte ich mir aus, wie es wäre, anzukommen und ihn zu sehen. 

"Ich kann mich nicht einmal zum lesen aufraffen. Es fühlt sich schon wieder so verdammt unwirklich an. Ich habe so das Gefühl, dass, wenn ich ankomme, ich dort für immer bleiben will"

Und so standen wir irgendwo im nirgendwo in den malaysischen Bergen. Ein kühler Wind streifte meine Haut. Es war bereits dunkel, wir standen neben seinem Wagen und blickten in die Sterne. Ich entdeckte den großen Wagen, mein Zeichen der Vertrautheit und Sicherheit. Er sah mich an. Dann spielte er diesen Song, der den Augenblick perfekt und für immer zu etwas besonderem machte. Dieser Song, der uns für immer verbinden und uns an diese Nacht erinnern wird. Es war einerseits wahnsinnig romantisch, andererseits hatte die leere Straße auch etwas von einem Horrorfilm.
Nichtsdestotrotz ist die Erinnerung an diese Nacht die schönste, die ich von Asien habe. Ausgenommen der zweiten Nacht vielleicht.

Heute sitze ich wieder "zuhause" auf meiner Couch und wünsche mich jeden Tag ein wenig mehr zurück. Ich vermisse die Leichtigkeit des Lebens, die kulinarische Vielfalt und der Schmerz, ihn verlassen zu haben, pocht jeden Tag in meiner Brust.



Since I came back to Bangkok, excitement increased every minute. Not even my new russian friend was able to change my thoughts to different topis. I told her how I met him almost two months ago, that we texted like every day and that the desire to see him again was unbearable. In two days I’d take the flight to KK, unbelieveable! After two months of waiting, choosing whether to go or not, I’d arrive in 48 hours.

„Yesterday I arrived in the city I met him. Everything reminds me of him. I’ve been to the place we kissed fort he first time after he brouht the rose into the tattoo studio. I’m staying at the same hostel and it reminds me oft hat painful farewell, although we knew each other for about 6 hours. (...) I’m afraid of falling in love. It’s crazy. That whole thing is insanely crazy.“

On the next day I wasn’t able to think clearly, was shaky all the time. I just thought about how it would be like to arrive and see him.

„I’m not even in the mood to read. It feels so unreal. I assume that in the second I arrive I never want to leave again.“

And so we were standing somewhere in the Malay mountains. A cool wind touched my skin. It was dark already, we were standing next to his car gazeringt he stars. I spotted the great dipper which always makes me feel comfortable and safe. He was looking at me. Then he played that song which made this very moment perfekt and something special forever. This one song that’ll connect us forever and remind us of hat night. It was pretty romantic but the empty street seemed like in a horror movie.
Nonetheless the memory to this night is the best one I have concerning Asia. Except the second night maybe.

Today I’m sitting back „home“ on my sofa and wish to be back every day. I miss the simple life, the culinary diversity and there’s that pain that I left him which almost kills me.


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