Donnerstag, 12. März 2015

Phnom Penh

Phnom Penh ist die Hauptstadt Kambodschas. Kurz gesagt, es ist eine große Stadt und die sind bekanntlich sehr oft sehr hässlich. Leider trifft das auch hier zu, man könnte allerdings noch laut, staubig, stinkend und anstrengend hinzufügen. Bereits nach dem ersten Tag wollten wir direkt wieder abreisen, mussten aber doch einige Tage hier verbringen, da Ivana auf ihr Visum für Vietnam warten musste. Dieses bekommt man hier übrigens direkt nach einem Tag bei der vietnamesischen Botschaft.
Nachdem wir bei der Botschaft waren, haben wir einen Abstecher zum sogenannten Russian Market gemacht, der uns aber schwer enttäuscht hat. Ich hatte mich sehr auf russisches Essen gefreut, davon war aber genauso wenig zu sehen wie von russischen Menschen im Allgemeinen. Im Grunde ist es ein grosser Markt, auf dem man so gut wie alles kaufen kann. Ist den Besuch aber nicht unbedingt wert, zumal der Markt ca. 6km von unserem Hostel entfernt ist und wir in der prallen Mittagssonne dorthin gelaufen sind.
Außerdem habe ich mich mal wieder ins Nachtleben begeben (ja, man vermisst es nach 2 Wochen doch ziemlich...). War eine sehr interessante Erfahrung, wir waren in einem Club, voll von Prostituierten und älteren westlichen Männern. Tatsächlich war es zum einen sehr interessant anzusehen, zum anderen aber dann doch etwas ekelhaft.

Phnom Penh is the capital of Cambodia. It is exactly like almost every big city: noisy, dirty and ugly. Just as we arrived we were to leave the city immediately. But we had to wait for Ivana's visa for Vietnam, so we were forced to stay a few days here. 
Once we were at the embassy, ​​we made a detour to the so-called Russian Market, but we were very disappointed. I was very delighted to Russian food, but there was none, not even Russian people in general. Basically, it's a big market where you can buy just about anything. It's not worth the visit, especially since the market is about 6km away from our hostel and we walked in the blazing midday sun there.
One night I've been out partying in a club which was crowded by prostitutes as well as old western guys. It was funny to watch but also pretty weird and disgusting.




Tagsdarauf war mal ein wenig Shoppen an der Reihe, nachdem ich gehört habe, dass man hier sehr gut seinen Rucksack bis zum Platzen der Nähte füllen kann. Vom Markt war ich dann doch etwas enttäuscht, waren eher europäische Preise und so gut wie kein Verhandlungsspielraum. Da sind wir dann doch lieber in die Shopping Mall mit Aircondition (ja, das liebe ich!) und haben dort einen Frozen Yoghurt genossen. Obwohl wir uns beide darauf geeinigt haben, dass wir hier nur ungesunde Sachen essen und uns eine Diät bei weitem nicht schaden würde. Den obenabgebildeten Käse habe ich übrigens im Versuch einer Diät erstanden, für - Luft anhalten - 3,50$. Das war der billigste Käse! Wie kann ein Land nur ohne Käse leben?!
Das Problem beim Essen ist hier dummerweise aber, dass du nie weißt, was drin ist. Wir haben schon einen (vermutlich, aber ziemlich sicher) aufgespießten Hund über einem Grill gesehen, seitdem esse ich auf der Strasse absolut kein Fleisch mehr. In den kleinen Restaurants ist es aber das gleiche, niemand kann einem erklären, was man denn nun tatsächlich isst. Daraufhin greifen wir auf Bananen und Kekse zurück. Oder ungetoasteten Toast mit Marmelade, die wohl nur aus Zucker zu bestehen scheint.
Glücklicherweise habe ich gestern Abend in unserem Schlafsaal zwei Deutsche kennengelernt, mit denen ich den Abend verbracht habe. Es ist zwar einerseits ungewohnt, hier Deutsch zu reden (mir fallen mehr englische Woerter ein als deutsche...), aber andererseits war ich froh, dass wir den gleichen Musik-, Film- und Serien-Geschmack teilen, so war jede Menge Gespraechsstoff vorhanden. Wobei wir heute Nachmittag die armen Besitzer unseres Hostels mit Linkin Park, System of a Down, etc. bombardiert haben; schwer zu sagen, ob die das auch so lustig fanden.
Achja, ich wollte ja noch über die Straßenverhältnisse meckern. Nicht, dass die Straßen an sich schlimm wären, es ist eher diese Todesangst, die einen beim überqueren der Straße ergreift, weil einfach keiner anhält. Außerdem wimmelt es hier von mehr als nervigen TukTuk-Fahrern. Ich hasse Städte. Wirklich.

Morgen fahre ich weiter nach Kampot, danach geht es auf eine paradiesische Insel!

On the next day we went to another market to do a little shopping. I was really disappointed, not that many nice things, prices like in Europe. So we went into a huge airconditioned shopping mall and spent the day in there. We tried to do some diet, but then I saw frozen yoghurt and I really had to eat it!
We don't like the cambodian food at all, you often don"t know which kind of meet you are eating right now. So we avoid to eat meat, but everything else is kind of weird, too. The most time we are eating bananas, oreos or toast with jam. Sounds pretty healthy, doens't it?
For luck I met two Germans yesterday at our dorm and spent the evening with them. 
The last thing I want to complain about are the people on the streets. Everytime when we try to cross a street, we're frightened as hell that some car or scooter will hit us.

Tomorrow I'm going to Kampot, afterwards to a small island.






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